Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Landesgruppe Niedersachsen e.V.
Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Landesgruppe Niedersachsen e.V. 

OG Rotenburg

Vorstand (gewählt am 13.12.2014)
 

  • Vorsitzende: Galina Schüler
  • Stellvertretender Vorsitzender: Alexander Moor 
  • Kassenführung: Lidija Albrecht
  • Schriftführung: Valentina Witt
  • Sozialarbeit: Katharina Wawilowa
  • Jugendarbeit: Alexander Falamov
  • Kulturarbeit: Anna Knelsen
  • Kassenprüfer: Alexander Popp
                           Tatjana Novakowska 

Einladung zum Heimatabend

Liebe Landsleute!

Möchten Sie einen netten Abend mit vielen Freunden verbringen? Mögen sie gute Musik und hören auch gerne mal etwas Neues? Haben Sie Spaß und Freude am Tanzen?

 

Dann sind Sie herzlich willkommen zum Heimatabend: „Musik verbindet“.

Wann:  am 30. April 2017, um 17:30.

Wo: Kirchengemeinde Haus Rotenburg-Wümme, Am Kirchhof 9, 27356, Rotenburg.

 

Gute Laune und viel Spaß sind erwünscht. Für Stimmung im Saal mit Musik, Liedern und Tanz sorgen Tatjana und Waldemar Lening. Für Getränke und kleine Stärkung ist auch gesorgt. Wer möchte, kann Getränke auch gerne mitbringen.

                                                     

Alle Informationen und Karten bekommen Sie im „Russischem Markt“

oder unter Tel. Nr. 04261-62682, E-Mail: galina.schueler@gmx.de

 

Sommerfest in Rotenburg

 

Der CDU-Ortsverband Rotenburg veranstaltete am 20. August sein traditionelles Sommerfest für Deutsche aus Russland.  Das Fest wurde unter anderem von zwei Mitgliedern des Deutschen Bundestages, Kathrin Rösel und Henrich Zertik, sowie der niedersächsischen Landesvorsitzenden der LmDR, Lilli Bischoff, besucht. Heinrich Zertik rief seine Landsleute dazu auf, aktiver am politischen und kulturellen Leben der neuen Heimat teilzunehmen. Kathrin Rösel würdigte die gute Zusammenarbeit der CDU und der Ortsgruppe Rotenburg, während Lilli Bischoff die Ortsgruppe Rotenburg als eine der aktivsten Ortsgruppen der Landsmannschaft in Niedersachsen bezeichnete. Galina Schüler, Vorsitzende der Ortsgruppe, bedankte sich bei den Gästen und Organisatoren für das gelungene Fest und stellte die russlanddeutschen Kandidaten für die Kommunalwahl am 11. September 2016, Sofia Lysow und Anna Diesterhof, vor. Sie äußerte ihre Freude darüber, dass auch junge Landsleute wie Anna Diesterhof, sich für das politische Leben der Stadt engagieren. 

Musikalisch wurde der Abend von Konstantin Filey-Cordes, Eugen Schwindt, Anna Knelsen, Oskar Uswak, Juri Gräb und Gulzan Frühling gestaltet.

 Mit gemeinsamen Tanz und Gesang ging der informative und unterhaltsame Nachmittag zu Ende. 

 

Elisabeth Epp 

 

 

Beim Sommerfest der Ortsgruppe Rotenburg (von links): Alexander Falamow, Vorstandmitglied der Ortsgruppe Rotenburg; Valentina Witt, Vorstandsmitglied der Ortsgruppe Rotenburg; Eike Holsten, Vorsitzender der Gemeindeverbandes CDU Rotenburg; Kathrin Rösel M

Glückwünsche zum Geburtstag

Gleich zwei Mitglieder der Kreis- und Ortsgruppe Rotenburg feiern im Juli ihren 60. Geburtstag: Lisa Epp und Valentina Witt. Beide sind in den neunziger Jahren nach Deutschland gekommen, beide sind den schwierigen Weg gegangen.

Lisa Epp ist Mutter von fünf Kindern, Großmutter von zwölf Enkelkindern, mit denen sie gerne viel Zeit verbringt. Sie arbeitet als Lehrerin in einer Realschule. Ihr ganzes Leben lang ließ sie sich von der Literatur begeistern. In Deutschland erschienen ihre Bücher „Kulinarische Kreationen“, „Geschichten über Menschen und Tiere“. Im Herbst kommt ihr Buch „Das Mädchen, das niemals spielen durfte“ heraus. An dem Buch „Zwischen Augenblick und Ewigkeit“, das die Aussiedler aus Rotenburg gemeinsam geschrieben haben, wirkte Lisa auch mit. In der Landsmannschaft leitet sie einmal pro Woche einen Deutschsprachkurs für diejenigen, die Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben. Und sie erledigt die ganze Schreibarbeit in der Ortsgruppe.

Foto: Lisa Epp

Valentina Witt ist relativ jung in den Vorstand gekommen. Sie ist sehr kreativ und aktiv und bringt immer interessante Ideen mit in den Vorstand. Sie gestaltet zudem unser Album mit Geschichten aus dem Leben und der Arbeitswelt unserer Kreis- und Ortsgruppe.

 

Wir wünschen Lisa Epp und Valentina Witt von Herzen alles Gute zum Geburtstag: Dass Ihr beide weiterhin so voller Energie bleibt, Freude und Spaß am Leben habt und noch viele, viele gesunde, aufregende, schöne und glückliche Jahre habt!

 

Der Vorstand 

Foto: Galina Schüler, Vorsitzende der OG Rotenburg an der Wümme (links), mit Valentina Witt

Die Ortsgruppe feierte ihr 25-jähriges Bestehen

„Viel Glück und viel Segen” - mit diesem Volkslied eröffnete der Frauenchor unter der Leitung von Svetlana Korytko die Geburtstagsfeier der Rotenburger Ortsgruppe der LmDR im großen Sitzungssaal des Rathauses Rotenburg. Galina Schüler - seit 2011 Vorsitzende der örtlichen LmDR - blickte im Kreis der Festgesellschaft auf die 25 Jahre zurück, die die Landsmannschaft seit April 1991 mit verantwortungsvoller Arbeit und vielfältigem Leben füllte. Mehrere Gastredner würdigen unisono die vorbildliche Integration der Russlanddeutschen in Rotenburg und Umgebung. Die Landtagsabgeordnete Mechthild Ross-Lüttmann, der stellvertretende Bürgermeister Hartmut Leefers, Klaus Rinck, Fraktionsvorsitzende CDU im Rat der Stadt, Siegfried Jahnke, bis zu seinem Ruhestand Leiter des städtischen Sozialamtes, sahen die Russlanddeutschen als wichtigen Bestandteil der Gesellschaft und eine wertvolle Stützung der kommunalen Arbeitswelt und Wirtschaft sowie auch mit Blick auf kulturelle Aktivitäten. Jahnke erinnerte sich mit bewegten Worten an die Geburtstagversammlung der LmDR Rotenburg im damaligen Predigerseminar in der Ahe mit dem damaligen Protagonisten, Innozens Gragund Wendelin Jund, der damals auch den Landesvorsitz der Landsmannschaft innehatte. Letztere Funktion hat heute Lilli Bischof inne, die ebenfalls der Geburtstagsfeier beiwohnte und in ihrem Grußwort mit leidenschaftlichen Worten die Bedeutung der Landsmannschaft untermauerte. 

Galina Schüler nahm die Feierstunde zum Anlass, einige Grundungsmitglieder und verdiente Funktionsträger der Landsmannschaft mit Ehrenurkunden und Ehrennadeln auszuzeichnen. Die silberne Nadel bekamen Frieda Schäfer und Katharina Wawilowa. Ehrenurkunden wurden an Johann Rohrbach, Nikolai Rosbach, Viktor Scheiermann, Nikolaus Stichling, Viktor Zinn, Thaddäus Brendel, Nelli Lir, Anatoli Klassen, Johannes Petri, Gottlib Rosbach, Alexander Moor, Lidija Albrecht, Valintina Witt, Elisabeth Epp, Alexander Falamow und Flora Hoffmann überreicht.

Anna Disterhof moderierte ein temperamentvolles Kultur- und Unterhaltungsprogramm. Die Lehrerin und Künstlerin, die vor vier Jahren auch schon einmal als Rotenburger Kartoffelkönigin Werbung für die Stadt machte, griff im Laufe der Geburtstagfeier selbst zum Musikinstrument und intonierte mit Gitarre und Gesang traditionelles russisches und internationales Liedgut. Das Stimmungsbarometer während der Geburtstagsfeier trieben Konstantin Filey - Cordes und Eugen Schwindt im Duo mit Gitarre und Akkordeon weiter nach oben. 

An den Informationstischen hatte die Landsmannschaft viele Schriften und geschichtliche Abhandlungen und eine umfangreiche Fotosammlung für die Gäste vorbereitet. Bereichert wurde die Geburtstagsfeier von einem opulent ausstaffierten Büfett mit russischen Spezialitäten und Gaumenfreunden. 

 

 

(Der Bericht erschien in der Rotenburger Kreiszeitung. Geschrieben von Manfred Klein.)

 

Foto: Nach dem kulturellen Programm bei der Geburtstagsfeier in der OG Rotenburg wurden die Gäste kulinarisch versorgt.

25 Jahre der Ortsgruppe

Termine 2016

23.04.2016 - 25 Jahre der Ortsgruppe

Juli - Sommer Fest mit Konzert junger Künstler

20.08. Fahrt nach Berlin

12,09. Fahrt an die Mosel

13.12. Weihnachtsfeier

“Wie Herz und Seele klingen”

Rotenburg - Wümme.  Wie Herz und Seele klingen” Einen hohen Anspruch  erhob das Motto des Musikabends - und das Konzert hielt dieses Versprechen. Die Ortsgruppe Rotenburg der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland  hatten am 5.12.2015 zu einem Stimmungsvollen Musikveranstaltung ins Auditorium des Kontor - Helmke Hauses eingeladen, und kein Stuhl blieb unbesetzt. Galina Schüler, Vorsitzende der Landsmannschaft, hatte für das treffen den beiden Musiker Konstantin Filey - Cordes (Gesang, Gitarre) und Eugen Schwind (Akkordeon, Gesang) verpflichtet. Das Duo brachte ausgewählte Kompositionen von Alexander Malinin, Mihail Rosenbaum, Igor Talkow,Andrei Makarewetsch und anderen Musikern zu Gehör. In einem Zwischenspiel intonierte die junge Pianistin Juliana Schwind einen Walzer von Frederic Chopin. Es gab viel Applaus. Durch das Programm moderierte gut gelaunt und versiert Anna Distelhof, sie gab zum geselligen Vertreib nach dem Konzert einige Gesangsstücke mit Gitarre zu hören.    


 

Liederabend mit vielfältigem Bühnenprogramm in der Adventszeit

Wir laden Landsleute und Freunde der Landsmannschaft ganz herzlich zu einem Liederabend am 5. Dezember 2015 ein. Das Konzert findet im Musiksaal der Volkshochschule (Kirchstraße 9, 27356 Rotenburg) um 19.00 Uhr statt und wird von Konstantin Cordes-Filey (Gesang und Gitarre), Eugen Schwindt (Gesang und Akkordeon) und Jessica Schwindt (Klavier) gestaltet. Der Eintritt ist kostenfrei.

Information unter der Tel.-Nr.: 04261-62682.
 

Der Vorstand

 

Sommerfest mit der CDU


Am 12. September 2015 hat das zur Tradition gewordene Sommerfest der Ortsgruppe Rotenburg der LMdR mit den CDU-Politikern des Landkreises Rotenburg stattgefunden.

Die Landesabgeordnete Frau Ross- Lüttmann, Kreisdirektor Her Lüttmann, Vorsitzender der CDU-Rotenburg, Herr Holsten, der Fraktionsvorsitzende der CDU in Rotenburg Dr. Rinck, CDA-Vorsitzende Herr Backfrede und einige andere stellten sich den Fragen der Aussiedler.

Herr Dr. Rinck berichtete, dass die Stadt zum Schulbeginn den Großteil der Baumaßnahmen der Integrierten Gesamtschule abgeschlossen hat. 

Die herausragende Frage des Abends war die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung Deutschland und die Lage im Landkreis Rotenburg, die von Kreisdirektor Herrn Lüttmann  geschildert wurde.

Der Landkreis Rotenburg hatte zum 12.09.15 1200 Asylbewerber aufgenommen, der Landkreis stellt sich darauf ein, dass noch mehr Flüchtlinge aufgenommen werden müssen. Es wurden zusätzlich 6 Verwaltungsangestellte eingestellt.

Die Asylbewerber bekommen monatlich finanzielle Unterstützung, die Höhe des Betrages ist mit dem Hartz-4 Satz identisch. Vor 2 Jahren wurde die Summe, durch einen Gerichtsbeschluss erhöht, dazu kommen noch Wohngeld und Krankenversicherungskosten. Im Jahre 2015 werden 1 Mio. Flüchtlinge in Deutschland erwartet, 10% davon werden in Niedersachsen aufgenommen.

In einer kurzen Rede äußerte die Vorsitzende der Ortsgruppe Rotenburg Galina Schüler die Meinung, dass man den Menschen aus Kriegsregionen Hilfe leisten muss, sie findet es indiskutabel, dass Unterkünfte von Flüchtlingen in Brand gesetzt werden. Gleichzeitig ist sie der Meinung, dass Deutsche aus den ukrainischen Bezirken Lugansk und Donezk genauso wie ihre jüdischen Mitbürger ohne Sprachtest in Deutschland aufgenommen werden sollen.

-Als nächstes stellt sich die Frage: „Wie wird die medizinische Versorgung geregelt?“ besonders bei Fachärzten muss man jetzt schon Monate lang auf Termine warten und wie wird das Aussehen wenn sich die Zahl der Einwohner um ein paar Tausend erhöht?  

Ross-Lüttmann: In ländlichen Regionen herrscht schon lange Ärztemangel, man kann da nicht viel ändern.

-Nicht nur Flüchtlinge müssen geschützt werden, viele Bewohner unserer Stadt haben Angst, gibt es ein Konzept zum Schutz der einheimischen Bevölkerung?

-Wie ist der Unterricht für die Kinder gestaltet? Bekommen die neuen Schüler Extra-Deutschunterricht?

Die LMdR bietet zusätzlichen Deutschunterricht für alle Kinder und auch Erwachsene an.

 

Galina Schüler stellte die Frage: „Wie finden Sie die Äußerung von Vize-Kanzler Siegmar Gabriel „Wir sind ein reiches Land, wir können noch mehr  Flüchtlinge aufnehmen.“  Meiner  Meinung nach klingt dieser Satz als Einladung und gleichzeitig stellt sich die Frage: „Wenn Deutschland so reich ist, warum werden Leistungen bei deutschen Einwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion immer wieder gekürzt, wie z. B. die Mutterrente, die Witwenrente ab 1996,  die Renten werden so niedrig eingestuft, dass vielen die Altersarmut droht.“

Nach 25 Jahren, seitdem sich die meisten von uns in Rotenburg niedergelassen haben, kennen viele Einheimische uns und unsere Geschichte nicht, geschweige denn die Geschichte von unserer erfolgreichen Integration.

Galina Schüler schlug vor, regelmäßig in den Ortszeitungen über Deutsche aus der ehemaligen Sowjetunion zu berichten. Die CDU stellt die Kontakte zu den Zeitungen her und die Ortsgruppe LMdR bereitet den Inhalt vor.  

Das Grillen und der musikalische Teil, der von Konstantin Cordes -Filey und der Folkloregruppe „Goldene Brücke“ gestaltet wurde, sorgten für gute Atmosphäre und Stimmung.

Übrigens: Liebe Freunde, merken Sie sich den Termin: am  5.Dezember 2015 lädt die Ortsgruppe Rotenburg zu einem Liederabend mit Konstantin Cordes-Filey (Gesang und Gitarre), Eugen Schwindt (Gesang und Akkordeon) , Jessica Schwindt (Klavier) ein.

Das Konzert findet im Musiksaal der Volkshochschule, Kirchstraße 9, 27356 Rotenburg,  um 19.00 Uhr statt.
Der Eintritt ist kostenfrei.

 

Information unter Tel: 04261-62682.

 

 

 

Landsmannschaft präsentierte sich mit vorbildlichen Aktionen bei der Wanderausstellung

Mit vielfältigen Aktionen und dem Leitgedanken „Wurzeln schlagen und die Gesellschaft stärken“ präsentierte sich die Kreis- und Ortsgruppe Rotenburg/Wümme mit der Vorsitzenden Galina Schüler (seit 18.12.2011) im Rahmen der landsmannschaftlichen Wanderausstellung, die am 8.-31.10.2012 im Rotenburger Rathaus weilte.

Unter dem Motto „Gemeinsam in die Zukunft“ legte sich das Ortsgruppenteam mächtig ins Zeug, um die Stärken und Talente der Spätaussiedler aller Altersgruppen gebührend zu präsentieren. Bei den Projektzielen ging es vordergründig um die Aufklärung über die Höhen und Tiefen der russlanddeutschen Geschichte innerhalb von 250 Jahren, die Vermittlung des Wissens über die Integration der Spätaussiedler in Deutschland, den Ausbau und die Vertiefung der Kontakte zwischen den einheimischen und den zugewanderten Bürgern. Gleichzeitig ging es auch um die Stärkung der sozialen Kompetenz der Spätaussiedler durch gemeinsame Veranstaltungen und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. In den Schulen fanden Unterrichte und Diskusionen zum dem Thema „Integration in Deutschland" am Beispiel der Deutschen aus Russland statt. Eine Ausstellung mit Bildern und Handarbeiten in der Volkshochschule Rotenburg stellte das kreative Können von russlanddeutschen Künstlern vor. Die Stadtbibliothek lockte mit einem literarischen Abend unter dem Motto „Gemeinsam in die Zukunft – Abend mit Literatur und Musik“ mit russlanddeutschen Autoren. Abgerundet wurde das facettenreiche Projekt mit einer Abschlussfeier im Gemeindehaus der Stadtkirche mit ca. 200 geladenen Gästen aus der Stadtverwaltung, Parteien und Betrieben aus dem Kreis Rotenburg sowie Bürgern Rotenburgs. Auch hier war die Ortsgruppe intensiv beteiligt. Für die musikalische Umrahmung der würdevollen Veranstaltung (auch der Eröffnung) sorgten die Schüler der Musikschule „Swetlana Klein" und das Ensemble „Goldene Brücke e.V.“. 

 

 

Gerechtigkeit ist nicht pauschal 

Am 10. März besuchten Klaus Brähmig, Vorsitzender der Gruppe „Vertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten" im Bundestag, Herr Volmer, wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Bundesfraktion CDU/CSU, und der Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel die Ortsgruppe Rotenburg/Wümme der Landsmannschaft, um sich den Fragen der Aussiedler zu stellen.

Die Integration der Deutschen aus Russland ist eine Erfolgsgeschichte, immer mehr Aussiedler nehmen am gesellschaftlichen Leben teil, aber nur ein sehr geringer Teil ist in der großen Politik tätig. Dieser Ansatz war eines der Themen der Diskussion. Brähmig berichtete über die Arbeit seiner Gruppe. Zu den Schwerpunkten gehört unter anderem der erste nationale Gedenktag für Vertriebene in Berlin am 20. Juni 2015.  Weiterhin soll  für das Projekt „Stiftung Flucht, Vertreibung und Versöhnung" eine inhaltliche, personelle und finanzielle Basis geschaffen werden. Und auch die Förderung der deutschen Kultur in ehemaligen Siedlungsgebieten ist ein Schwerpunkt. Klaus Brähmig beantwortete auch viele Fragen, etwa zur Familienzusammenführung, Mutterrente, Änderung des Häftlingshilfegesetzes, der drohende Altersarmut durch geringe Rente oder der Situation in der Ukraine. Vor allen gab es zum Punkt „geringe Rente" eine rege Diskussion, die mit den Worten von Brähmig „Es wird keine pauschale Gerechtigkeit zum Thema Rente geben" endete. Die Vorsitzende der Kreis- und Ortsgruppe Rotenburg, Galina Schüler, bedankte sich im Namen aller Beteiligten bei den Gästen. 

Zwischen Augenblick und Ewigkeit

Liebe Landsleute, liebe Freunde, 

 

zum Jubiläum 25 Jahre seitdem die erste große Gruppe Aussiedler nach Rotenburg gekommen ist, haben wir die Deutschen aus Russland mit der Unterstützung der Stadt Rotenburg gemeinsam ein Buch geschrieben. 

 

Das Buch handelt von den Geschichten der deutschen Familien in Russland sowie deren Leben und das ihrer Angehörigen vor und nach der Ausreise nach Deutschland.
Es sind größtenteils wahre Geschichten, aber auch Gedichte und Fantasiegeschichten sind in dem Buch nachzulesen. 

 

Ein Buch ist immer ein gutes Geschenk für jeden: Mann oder Frau, jung oder alt-

Das Buch "Zwischen Augenblick und Ewigkeit" kostet 8 Euro.

25 Jahre seit der Ankunft der ersten Aussiedler aus Russland in Rotenburg

Seit zwei Tagen steht mein Telefon nicht mehr still - bekannte und unbekannte Leute rufen an und bedanken sich für das Fest.
"25 Jahre seit der Ankunft der ersten Aussiedler aus Russland nach Deutschland."

- "Das war ein tolles Fest!" -
- "Endlich sind auch die Aussiedler zu Wort gekommen." -
- "So viele gute Worte an uns Aussiedler auf ein Mal habe ich noch nie gehört." -

- "Mir hat es gefallen, dass die Chefs der großen Betriebe, wie der Rotenburger Werke, Frau Wendland-Park und Herr Schreiber für Aussiedler-Mitarbeiter so viel Lob über hatten." -

- "Es herrschte eine so angenehme Atmosphäre, alle waren so locker und freundlich, dass ich gar nicht nach Hause wollte." -

- "Das unsere Leute so spontan zur Bühne kommen und mitsingen und mittanzen, finde ich sehr schön" -

- "So ein Fest, das die gelungene Integration und erfolgreiches Leben der Aussiedler feiert, ist bislang einmalig in Deutschland, Ihr seid auch die Ersten, die so ein schönes Buch herausgegeben haben." -

 

Das großartige Fest wurde von der Stadt Rotenburg veranstaltet.
Der Bürgermeister Detlef Eichinger hatte aktiv bei der Gestaltung des Programmes mitgewirkt.  

 

Am 26.04.2014 um 15 Uhr hatte Herr Eichinger die 300 Gäste in der sehr schön dekorierten Aula der Realschule begrüßt. Im Interview, geführt von Herrn Neumann, haben sich Herr Chrzanowski, Herr Otto, Herr Pfeifer, Herr Janke, Herr Rudert und Frau Pfeifer-Ubadi an die Ankunft der ersten Aussiedler in Rotenburg im Jahre 1998 erinnert.
Bei der Ankunft in Rotenburg wurden die neuen Bürger von vielen Rotenburger Familien, Kirchen, Politiken und Mitarbeitern des Rathauses betreut.

 

Heute möchten wir Deutsche aus Russland uns ganz herzlich bei allen bedanken, die uns vom ersten Tag an die Hand gereicht und uns begleitet haben.

Sie haben uns in das neue Leben eingeführt, uns mit dem Land vertraut gemacht, welches wir noch nicht kannten, aber von dem wir schon oft geträumt hatten.

Ohne diese Hilfe wäre es viel schwerer gefallen uns einzuleben und zurecht zu finden.

Die Stadt war nicht vorbereitet auf eine so große Zahl der Neuankömmlinge, dadurch entstanden auch Probleme, aber die wurden von der Stadtverwaltung mit dem damaligen Bürgermeister Herr Bodo Räcke gut gelöst. Zurzeit leben ca. 2000 Deutsche aus Russland in Rotenburg.
Alle haben sich gut eingelebt und sind glücklich, weil sie in Rotenburg leben und arbeiten.

Von Aussiedlern sind 21 selbstständige Betriebe gegründet worden, 73% der Aussiedler sind berufstätig.
Die Deutschen aus Russland können nicht nur gut arbeiten, wir nehmen auch am gesellschaftlichen Leben der Stadt teil. 
Die Folkloregruppe "Goldene Brücke", gegründet im Jahre 1997, geführt von Inge und Alfred Lindner, ist fast bei jedem großen Ereignis der Stadt dabei, die Gruppe hatte über 400 Auftritte.

Das Geschäft "Russischer Markt" veranstaltet jedes Jahr ein Nikolaus-Fest für Kinder bis 8 Jahre, Märchenfiguren verteilen Süßigkeiten, gefüllte Stiefel an die kleinen Gäste.
An diesem hat sich die Besitzerin, Sonia Lysow, bei ihren Mitarbeiterinnen Ludmila Otto, Natalie Brills und Ludmila Sorokina für die gute, langjährige Arbeit mit einem Blumenstrauß bedankt, danach sangen sie gemeinsam ein Lied.

Die Famillie Lehmann (Arztpraxis) veranstaltet seit 9 Jahren ein Weihnachtsfest für Kinder und das mit einem großen Erfolg! Zu diesem Fest kommen die Figuren aus wunderschönen russischen Märchen, die Übersetzung der Märchen ins Deutsche wird von Sergei Lehmann gemacht.
Alle Gäste warteten gespannt auf den Auftritt von Dmitri Peters.
Auf die Frage: "Bist Du Deutscher oder bist Du ein Russe?" antwortete er: "Ich bin Deutscher und ich bin stolz darauf."
Dmitris Eltern sind seine größten Vorbilder, sie sind in ihrem Leben immer strebsam gewesen.
Als Eduard Hermann über seine Arbeit mit Problemjugendlichen erzählte, hörten alle aufmerksam zu. Sein Motto ist "Sport statt Alkohol".


Mit viel Humor erzählten Larissa und Viktor Scheermann über ihre Hochzeit, eine der ersten Aussiedler-Hochzeiten in Rotenburg.
Die beiden haben sich hier kennengelernt. Sie leben mit ihren 4 Kindern in Rotenburg, hier haben sie ihre neue Heimat und ihr Glück gefunden.

Mit Bewunderung hörten sich die Gäste klassische Musik, gespielt von jungen und talentierten Kindern der Musikschule Svetlana Klein an, dabei waren:
Alexander Klein, Juliana Schwindt, Maria Holsten, Sahra Bausmert, viele waren begeistert von der Stimme von Nina Hesse, die das Lied "Russian Roulette" von Rihanna gesungen hatte. 

 

Rotenburger Kreiszeitung vom 12.03.15
 

Aussiedler vorbildlich integriert
 

Klaus Brähmig: Minderheiten helfen

Rotenburg.„Der Landkreis Rotenburg zeichnet sich in besonderer Weise dadurch aus, dass die Aussiedler hier vorbildlich in die Gesellschaft integriert sind.“ Mit diesen Worten hat Reinhard Grindel, CDU-Bundestagsabgeordneter, im Restaurant „Am Ahe Wald“ in Rotenburg eine Diskussionsrunde mit Mitgliedern der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland unter Vorsitz von Galina Schüler eröffnet. Als kompetenten Gast der Gesprächsrunde hatte Grindel den vertriebenenpolitischen Sprecher der CDU/ CSU-Bundestagsfraktion Klaus Brähmig eingeladen.
Grindel und Brähmig berichteten über ihre Arbeit in Fragen und Problemen der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten im Ausland. „Auf Initiative der Union“, sagte Grindel, „wird die mahnende Erinnerung an Flucht und Vertreibung von über zwölf Millionen Deutschen durch einen Gedenktag am 20. Juni lebendig gehalten.“ Dieser nationale Gedenktag, so Brähmig, werde in diesem Jahr zum ersten Mal in besonderer Weise mit einem Festakt auf Einladung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) in Berlin gefeiert.
Brähmig berichtete von weiteren großen Projekten, die die Gruppe der Vertriebenen in Berlin vorantreibe, das beinhalte die Förderung und Belebung von Kultur und integrativen Maßnahmen unterschiedlichster Art zugunsten von Russlanddeutschen in Ost und West.
Im weiteren Gedankenaustausch des Nachmittags setzten sich Grindel und Brähmig mit Fragen der Aussiedler auseinander. Dabei ging es um „gerechte Renten“ für Rückkehrer aus den deutschen Gebieten der ehemaligen Sowjetunion, um Anrechnung von Erziehungszeiten, Witwenrente und um die Eingliederungsmodalitäten für Neuankömmlinge, etwa im Zuge einer Familienzusammenführung. Brähmig und Grindel beantworteten die Fragen, die unter anderem die Landesvorsitzende der Landsmannschaften der Deutschen aus Russland, Lilli Bischoff, in die Diskussion einbrachte, dahingehend, dass die Themen in Fachgremien intensiv erörtert und gerechte Lösungen erarbeitet würden.
 

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