Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Landesgruppe Niedersachsen e.V.
Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Landesgruppe Niedersachsen e.V. 

Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.

Landesverband Niedersachsen

 

Der Landesverband Niedersachsen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland wurde in den 1957 gegründet und ist bundesweit der viertgrößte Landesverband nach BW, NRW und Bayern. In diesen Jahrzehnten bestimmten Wendelin Jundt, Innozenz Grad und Lilli Bischoff die Geschicke der Landsmannschaft in Niedersachsen.

 

Zielsetzungen

Im Vordergrund der Zielsetzung des Landesvorstands steht dieIntensivierung der Zusammenarbeit mit der Niedersächsischen Landesregierung und allen demokratischen Parteien. Weitere Schwerpunkte sind: Bemühungen der Landsmannschaft bei der Lösung der Härtefälle bei der Familienzusammenführung; Positive Zeichensetzung durch Veranstaltungen und Aktionen wie Landestreffen der Deutschen aus Russland, Gedenktage in Friedland oder Kranzniederlegungen in Friedland; Schulung ehrenamtlich tätiger Landsleute im sozialen, rechtlichen und kulturellen Bereich; Betreuung und Unterstützung der Arbeit in den Ortsgruppen; Förderung der Partnerschaft mit dem Deutschen Kulturzentrum, Gebiet Tjumen.

 

 

 

Erreichtes

Die gute Zusammenarbeit der Landsmannschaft mit der niedersächsischen Regierung hat sich in den letzten Jahren vertieft und intensiviert. Es gibt regelmäßige Treffen und Gespräche mit Innenminister Uwe Schünemann, dem Landesbeauftragten für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Rudolf Götz, der CDU-Beauftragten für Spätaussiedler, Editha Lorberg, und Ministerialrat Hans-Rüdiger Hesse vom Ministerium für Inneres und Sport.

Der Landesverband pflegt einen intensiven Dialog mit allen demokratischen Parteien. So diskutierten mehrere Vertreter der Landsmannschaft imArbeitskreis für Aussiedler und Vertriebenenfragen zum Thema „Mitreden und Gestalten - Spätaussiedler übernehmen Verantwortung in der Politik“ (2008) mit. In der Integrationskommission im Niedersächsischen Landtag sind Mitglieder der Landsmannschaft vertreten: Lilli Bischof als ordentliches Mitglied und Lilli Hartfelder als stellv. Mitglied. Eine enge Zusammenarbeit in Integrationsfragen hat der Landesverband auch mit der SPD-Landtagsfraktion.

Zu einer langjährigen Tradition der Landsmannschaft Niedersachsen gehören die Landestreffen, die das Zusammengehörigkeitsgefühl der Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion stärken und das mitgebrachte Potenzial präsentieren. Bisher wurden acht Landestreffen organisiert, zuletzt 2006 in Hannover.

Seit Jahren veranstaltet der Landesverband im August undam OstermontagGedenkfeier in Erinnerung an die Opfer der russlanddeutschen Volksgruppe im Grenzdurchgangslager Friedland.

Das Ehrenamt muss gelernt werden, deswegen führt derLandesvorstand jährlicheMitarbeitertagungen zur Schulung von ehrenamtlich tätigen Landsleuten durch, auch Kulturreferenten- und Sozialreferentenschulungen sollen dazu beitragen.Außerdem ist die niedersächsische Kleinstadt Nienburg an der Weser traditionell Ort der Sozialreferententagungen Nord der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland.

Dank Bemühungen der Landsmannschaft konnten mehrere Familien in Niedersachsen ihre Zusammenführung feiern. Die Familienzusammenführungist eines der Schwerpunkteder Bemühungen des Landesverbandes. „Die Landsmannschaft kann bei manchen Härtefällen helfen. Aber man sollte sich Hilfe holen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Bei Versuchen, die bestehenden Gesetze und Regelungen zu umgehen oder zu verletzen, könnten jegliche Hilfebemühungen zu spät sein“, so der Appell der Landesvorsitzenden Lilli Bischoff an die Betroffenen oder Verwandten der Landsleute, die aus verschiedenen Gründen noch drüben – in Russland oder Kasachstan - ausharren müssen.

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© Svetlana Judin