Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Landesgruppe Niedersachsen e.V.
Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Landesgruppe Niedersachsen e.V. 

OG Nienburg (Gegründet: 2.10.1984)

Die OG besteht aus 63 Mitgliedern (Stand 14.03.2015)

Der Vorstand (gewählt am 14.03.2015) setzt sich wie folgt zusammen:

  • Vorsitzende: Helene Moser
  • stv. Vorsitzende; Schriftführerin: Alexandra Pinnecker
  • Kassenführung: Elisabeth Stefan
  • Kulturarbeit: Ida Hörner
  • Sozialarbeit: Michael Hörner
  • Jugendarbeit: Larisa Klippenstein
  • Kassenprüfer: Renate Ruskow
                           Hilda Leicht

Adventsfeier

Am 9. Dezember findet um 15 Uhr im Kirchgemeindehaus St. Michael in Nienburg, Martinsheidestr. 8, unsere traditionelle Adventsfeier statt. Wir laden Sie sowie Ihre Verwandten und Bekannten dazu herzlich ein. Auch Nichtmitglieder sind jederzeit willkommen. Wir bitten um frühzeitige Anmeldung bei folgenden Personen: – Helene Moser, Liebenau, Tel.: 05023-9838828; – Ida Hörner, Nienburg, Tel.: 05021-62975; – Elisabeth Stefan, Nienburg, Tel.: 0502161647.

 

Der Vorstand

Adventsfeier der Kreis- und Ortsgruppe Nienburg Landsmannschaft der Deutschen aus Russland 

 

Besinnlich wurde es am Samstag, den 10. Dezember, im Gemeindehaus St. Michael in Nienburg. Traditionell, wie mittlerweile jedes Jahr vor dem dritten Advent, traf sich hier die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland die Kreis- und Ortsgruppe Nienburg. Bei Kaffee und Kuchen begrüßte die Vorsitzende Helene Moser die erschienen Gäste. Bevor es zum fröhlichen Teil des Rahmenprogramms überging, bat die Vorsitzende um eine Schweigeminute für die verstorbenen Familienmitglieder und Freunde, die das Jahr 2016 nicht mehr vollends erleben durften. Für musikalische Unterhaltung aller sorgte Irina Stecklein mit weihnachtlichen und klassischen Klavierstücken. Insbesondere die traditionell russischen Volkslieder wie "Ein Tannenbäumchen wurde im Wald geboren" aber auch "Schneeflöckchen" sorgten für stimmungsvolle Gesangseinlagen unter den Gästen.  Am späteren Nachmittag traf auch Lilli Bischoff als Landesvorsitzende mit einer Volkloregruppe aus Kowel/Ukraine ein und begrüßte die Runde im Gemeidehaus. Nach der musikalischen Darbietung überreichte Frau Bischoff Ehrenurkunden an langjährige Mitglieder. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern und wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest.

 

1. Vorsitzende

Helene Moser

Adventsfeier im Kirchengemeindehaus St. Michael

  Liebe Landsleute, am 12.12.2015 um14 Uhr findet die Adventsfeier im Kirchengemeindehaus St. Michael (Martinsheide Straße 8, 31582 Nienburg) statt. Wir bitten um frühzeitige Anmeldung bei folgenden Personen:

Alexandra Pinnecker (Dörverden, 04234 – 1594), Ida Hörner (Nienburg, 05021 - 62 975), Helene Moser (Liebenau, 05023 - 98 38 828).
 

Der Vorstand


 

Einblicke in die Geschichte und Gegenwart der Landsmannschaft in Nienburg  

In den vergangenen drei Jahrzehnten wurde die Integration in Nienburg in vielfältigster Weise gelebt. Die Geschichte der Landsmannschaft in dieser niedersächsischen Kleinstadt ist unzertrennlich mit dem Ehrenamt von Wendelin Jundt verbunden, der 1930 in Selz bei Odessa geboren wurde und 1973 nach Deutschland kam. Sein Name ist vor allem unter den Heimkehrern und Aussiedlern aus der ehemaligen Sowjetunion nicht nur in Niedersachsen ein Begriff. Neben der erfolgreichen beruflichen Integration engagierte er sich zuerst im Bund der Vertriebenen und später vor allem in der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland.

 

Am 6. Oktober 1984 gründete er die Orts- und Kreisgruppe Nienburg mit 32 Familien als Gründungsmitgliedern. Zwei Jahre danach  wurde Jundt für 16 Jahre (bis 2002) auch Landesvorsitzender der Landsmannschaft in Niedersachsen, die er zu einer der führenden Landesgruppen in der Bundesrepublik machte. Insbesondere hervorzuheben sind seine Verdienste in der Sozialberatung auf allen Ebenen bis hin zum berufenen Referenten des Bundesvorstandes der Landsmannschaft, dem er von 1993 bis 1995 angehörte. Nach dem Eintritt in den Ruhestand richtete Jundt 1990 in seinem Haus eine Sozialberatungsstelle der Landsmannschaft ein und unterstützte tatkräftig das Netzwerk zur Integration der Zuwanderer im Landkreis Nienburg. Er leitete  27 Jahre lang die Kreis- und Ortsgruppe, heute ist der 84-Jährige Ehrenvorsitzender des Landesverbandes und der Kreis- und Ortsgruppe Nienburg. Für sein unermüdliches Ehrenamt wurde Jundt mit der bronzenen, silbernen und goldenen Ehrennadel der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland ausgezeichnet. Als Zeichen der Anerkennung der Verdienste in der  Integrationsarbeit wurde er 1993 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt, 2004 erhielt er für sein besonderes Engagement und langjähriges Wirken zum Wohle der Allgemeinheit in Niedersachsen das Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens.                                                                                                                        
Viele Jahre stand die Kreis- und Ortsgruppe Nienburg auch als Gastgeberin im Blickfeld, weil
die niedersächsische Kleinstadt an der Weser traditionell Ort der Sozialreferententagungen Nord der Landsmannschaft Deutschen aus Russland gewesen ist.

Seit 2011 ist die bisherige Stellvertreterin Helene Moser aus Liebenau Vorsitzende der Landsmannschaft in Nienburg, die sich seit Jahren auch auf Landesebene tatkräftig engagiert. Im Vorstand der Kreis- und Ortsgruppe stehen ihr Ida Hörner, Elisabeth Stefan, Renate Russkopf und Waldemar Befuss zur Seite.

Zahlreiche Veranstaltungen wurden in den vergangenen 30 Jahren organisiert und immer wieder von Landsleuten auch gern angenommen. Lange Jahre war der nicht mehr existierende Chor der Kreis- und Ortsgruppe das Aushängeschild der Landsmannschaft, der immer wieder bei Veranstaltungen mit seinem Gesang viele Menschen erfreute. Traditionelle Faschingsfeste, Muttertagstreffen, Erntedank- und Weihnachtsfeiern sowie Ausflüge gehören nach wie vor zu den Höhepunkten des Jahres.

VadW

 

 

Ortsgruppe Nienburg feierte 30-jähriges Jubiläum

Zahlreiche Russlanddeutsche und Einheimische aus Nienburg und Umgebung, darunter viele Vertreter aus Politik und Öffentlichkeit, versammelten sich am  25. Oktober zur 30-Jahres-Feier der Ortsgruppe Nienburg der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in der örtlichen Berufsbildenden Schule.  

Als die Ortsgruppe Nienburg vor 30 Jahren gegründet wurde, durften gerade mal 913 Deutsche aus der damaligen Sowjetunion nach Deutschland ausreisen. Ab 1987 ist der Aussiedlerstrom rapide gewachsen und erreichte 1993 mit 213.214 Personen seinen Höchststand. Zehntausende Russlanddeutsche haben inzwischen eine Heimat in und rund um Nienburg gefunden, der Anteil an Aussiedlern aus der ehemaligen Sowjetunion beträgt hier fast 10 Prozent. Jeder hat sein eigenes, ganz persönliches Schicksal und dieses ist eng mit der deutschen Geschichte verknüpft.

Die Mitglieder der Orts- und Kreisgruppe Nienburg haben in den 30 Jahren ihres Bestehens hautnah miterlebt, welche Schwierigkeiten mit dem Anstieg der Aussiedlerzahlen auf die Mitglieder ihrer Volksgruppe und der Landsmannschaft zugekommen sind. Und sie haben vor allen miterlebt, wie zäh und zumindest teilweise erfolgreich die Landsmannschaft gegen die Einschränkung der Rechte der Deutschen aus Russland gekämpft hat. Wie sich die Situation im Bereich der Integration der russlanddeutschen Spätaussiedler im Laufe der Jahre zum Positiven wendete, so dass man heute mehrheitlich von einer erfolgreichen Integration sprechen kann. Was auch von den Rednern der Feier immer wieder betont wurde.

Und so ergänzte sich beim Festprogramm im Laufe des Nachmittags Politisches und Kulturelles. Informativ wurde das Jubiläumsfest von der Ausstellung des Historischen Forschungsvereins der Deutschen aus Russland e.V. „250 Jahre Einladungsmanifest von Katharina. II. – 250 Jahre russlanddeutscher Kulturgeschichte“ unterstützt, die die Landesgruppe nachgemacht hat und für landsmannschaftliche Veranstaltungen vor Ort ausleiht. 

Auch der Projektleiter der Landsmannschaft und Moderator der Jubiläumsfeier, Jakob Fischer, sorgte dafür, dass Informatives und Kulturelles eine Einheit bilden. Er integrierte einen Film zur Geschichte der Russlanddeutschen in seine Moderation und brachte auch Infomaterial wie Kataloge zur landsmannschaftlichen Wanderausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“ und die Verbandszeitung „Volk auf dem Weg“ mit, die sich einer regen Nachfrage erfreuten. Das Kulturprogramm gestalteten Künstler aus dem Landkreis Nienburg und russlanddeutsche Kulturgruppen aus Hannover und Peine. 

Eröffnet wurde die Feier von Helene Moser, 1. Vorsitzende der Kreis- und Ortsgruppe Nienburg, die die zahlreich erschienenen Gäste herzlich willkommen hieß. Grußworte sprachen Wendelin Jundt, Ehrenvorsitzender der Landesgruppe Niedersachsen  und der Kreis- und Ortsgruppe, die Landesvorsitzende Lilli Bischoff und der 2. stellv. Landrat Heinz-Friedel Bomhoff. Zu den Ehrengästen zählten außerdem Henning Onkes, Bürgermeister des Landkreises Nienburg, Margrit Schmidt, Bürgermeisterin der Samtgemeinde Liebenau, Nazli Bayrak, Integrationsbeauftragte des Landeskreises Nienburg, und Heinrich Bodenstab, Bürgermeister von Dörf-Westen.

Bevor der politisch-kulturelle Austausch mit einem geselligen Tanzabend zu Ende ging, wurden langjährige aktive Mitglieder der Kreis- und Ortsgruppe geehrt. Die Katharinenmedaille (mit Urkunde) der Landsmannschaft erhielten für ihren jahrzehntelangen Einsatz Wendelin Jundt  sowie Ida und Michael Hörner. Das beispielhafte Engagement von Helene Moser wurde mit der Goldenen Ehrennadel der Landsmannschaft gewürdigt, Waldemar Befuss wurde mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet, Elisabeth Stefan und Renate Russkopf  mit der Bronzenen Ehrennadel. 

Den Auftakt zum Kulturprogramm machte die Harfistin Gertraude Büttner mit klassischen Werken, die das Publikum wunderbar auf den Kulturnachmittag einstimmten. Viel Beifall erntete anschließend das Duo Nazarenka (Balalaika und Gitarre) mit Werken von Ulf Nazarenka und russischen Romanzen. Begeistert wurden auch die beiden jungen Gitarristinnen Evelina Olenburg und Melissa Blum mit „Russischen Romanzen" empfangen. Stimmungsvoll waren die Auftritte der jungen und erwachsenen Tänzer aus Peine: Die Geschwister Jennifer und Alexander Jäkel  mit Walzer und lateinamerikanischer Tanzpräsentation sowie die Tanzgruppe "Russkoje Serdze" (Russisches Herz) mit dem folkloritischen Tanz  „Walenki" (Stiefeltanz). Der Chor „Heimatmelodie" aus Hannover animierte das Publikum zum Mitsingen mit dem Volkslied „Mariana" und der beliebten Melodie „Schließ mich in dein Herz". 

 

 

Hochburg der Sozialreferententagungen der Landsmannschaft 

Im Oktober 2014 feierte die Ortsgruppe Nienburg ihre 30-Jahres-Feier, in den vergangenen drei Jahrzehnten wurde die Integration in Nienburg in vielfältigster Weise gelebt. Die Geschichte der Landsmannschaft in dieser niedersächsischen Kleinstadt ist unzertrennlich mit dem Ehrenamt von Wendelin Jundt verbunden, der die die Orts- und Kreisgruppe 1984 gründete und 27 Jahre lang leitete. Viele Jahre stand die Landsmannschaft Nienburg auch als Gastgeberin im Blickfeld, weil hier traditionell Ort der Sozialreferententagungen Nord der Landsmannschaft Deutschen aus Russland gewesen ist. Seit 2011 ist die bisherige Stellvertreterin Helene Moser aus Liebenau Vorsitzende der Landsmannschaft in Nienburg. Zahlreiche Veranstaltungen wurden in den vergangenen 30 Jahren organisiert und immer wieder von Landsleuten auch gern angenommen. Lange Jahre war der nicht mehr existierende Chor der Kreis- und Ortsgruppe das Aushängeschild der Landsmannschaft, der immer wieder bei Veranstaltungen mit seinem Gesang viele Menschen erfreute. Traditionelle Faschings- und Muttertagfeste, Erntedank- und Weihnachtsfeiern sowie Ausflüge gehören nach wie vor zu den Höhepunkten des Jahres. 

 

 

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