Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Landesgruppe Niedersachsen e.V.
Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Landesgruppe Niedersachsen e.V. 

Projekttage der Landesgruppe Niedersachsen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland mit der Partnerregion Tjumen vom 11.09. bis zum 16.09.2015.

 

Im Mittelpunkt der Projekttage unter dem Motto „8 Jahre Partnerschaft zwischen der Landesgruppe Niedersachsen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland und dem Gebietszentrum für Bildung, Methodik und deutsche Kultur Tjumen“ standen die vielfältige Weiterentwicklung und Stärkung der seit Jahren bestehenden Partnerschaft zwischen dem Land Niedersachsen und der Region Tjumen sowie die Intensivierung der bestehenden direkten Kontakte der Landesgruppe Niedersachsen mit ihrer Partnerorganisation in Tjumen, dem „Gebietszentrum für Bildung, Methodik und deutsche Kultur Tjumen“.

 

Im Rahmen der Projekttage begrüßte Niedersachsen eine 10-köpfige Delegation aus der Region Tjumen:

Frau Natalia Matschuga, Koordinatorin des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur (IVDK) im Uralgebiet und Vorsitzende des Gebietszentrums für deutsche Kultur Tjumen;

Frau Tamara Bratenkova, Vorsitzende der nationalen Kulturautonomie im Kreis Jurginskij;

Frau Irina Dmitrieva, Vorsitzende des Zentrums für deutsche Kultur in Tobolsk;

Frau Irma Frolova, Vorsitzende der nationalen Kulturautonomie in Tjumen;

Frau Elvira Fladt, stellv. Vorsitzende der nationalen Kulturautonomie in Tjumen;

Frau Erna Blaginina, Vorsitzende der Gesellschaft „Wiedergeburt“ im Dorf Bigula; Frau Mina Riegert, Vorsitzende der Gesellschaft „Wiedergeburt“ im Dorf Padun;

Frau Tamara Heinrich, Vorsitzende der Gesellschaft „Wiedergeburt“ in Sawodonkowsk;

Frau Valentina Maletina, Vorsitzende der Gesellschaft „Wiedergeburt“ im Dorf Omutinskij;

Frau Polina Smykova, Leiterin des Jugendklubs in Ischim.

 

Die Projekttage beinhalteten eine Mischung aus politischen  und gesellschaftlichen Grundsatzfragen, die sich in Einzelmaßnahmen niederschlugen. Das Programm wurde so zusammengestellt, dass die Gäste vielfältige Möglichkeiten bekommen, das Land und die Arbeit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland vielseitig zu erkunden. Bei allen angebotenen Veranstaltungen und Ausflügen waren immer wieder Vertreter der Landesgruppe Niedersachsen der Landsmannschaft mit dabei. Angeregte Gespräche in beiden Sprachen verkürzten die stundenlangen Fahrten. Betreut wurde die Delegation aus Tjumen von den Mitarbeitern der Landesgruppe Niedersachsen, der Landesvorsitzenden Lilli Bischoff selbst und von Nataliya Naumenko.

 

Nach der Ankunft der Gruppe am 11.09.2015 in Hannover eröffnete ein Ausflug in die Hauptstadt des Landes Niedersachsen die planmäßige Veranstaltungs- und Ausflugsreihe mit dem gemeinsamen Mittagsessen in einem gemütlichen Ambiente des Cafes „Wurst Basar“ mitten in Hannover. Dabei wurden das Programm des Aufenthalts der Delegation und die Einzelheiten zur Teilnahme der Gäste an der Gedenkveranstaltung der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland am 12.09.2015 im Grenzdurchgangslager Friedland  besprochen und weitere Freundschaftsgespräche geführt. Das Programm des ersten Tages des Aufenthalts der Tjumen-Delegation in Hannover wurde mit einem Besuch in die Herrenhäuser-Gärten abgerundet. Dort konnten die Gäste das kulturelle Erbe unseres Landes erleben und durch den Besuch des Schlossmuseums Herrenhausen die hannoversche Landesgeschichte erkunden.

 

Einer der wichtigsten Bausteine des umfangreichen Aufenthaltsprogramms war die Teilnahme der Delegation aus Tjumen an der bundesweiten Gedenkfeier der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, die unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen, Stephan Weil, am 12.09.2015 in der St.-

Norbert -Kirche im Grenzdurchgangslager Friedland stattfand und von der Landesgruppe Niedersachsen organisiert und durchgeführt wurde. Der Schwerpunkt der diesjährigen Gedenkveranstaltung war das Thema „Erinnerung bewahren – neue Heimat mitgestalten: 250 Jahre russlanddeutscher Geschichte“.

 

Zusammen mit den Ehrengästen, Landsleuten und Vertretern der Ortsgruppen der Landsmannschaft konnten die Gäste aus Russland einen Einblick in die tragischen Ereignisse der russlanddeutscher Geschichte gewinnen und der Opfer der Vertreibung der Russlanddeutschen gedenken. Frau Natalia Matschuga, Vorsitzende des „Gebietszentrums für Bildung, Methodik und deutsche Kultur Tjumen“, betonte in ihrem Grußwort, wie wichtig es ist sei, die Erinnerung an unsere Vorfahren zu bewahren und aus der Geschichte zu lernen. Von der musikalischen Umrahmung der Gedenkfeier durch die Chöre der Landsmannschaft aus Hannover, Osnabrück und Badenhausen und die Präsentation der Trudarmisten-Porträtgalerie waren unsere Gäste zutiefst beeindruckt und gerührt – manche hatten Tränen in den Augen.

 

Ebenso aufregend waren die Begegnungen mit den Vertretern aus der Niedersächsischen Landesregierung und Politik, darunter Cornelia Rundt, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Niedersachsen, Bernd Busemann, Landtagspräsident, Klaus-Peter Bachmann, Vizepräsident des Niedersächsischen Landtages, sowie Waldemar Eisenbraun, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. Es wurden unter anderem Gespräche über Flüchtlingspolitik und die aktuelle Lage der Spätaussiedler in Deutschland geführt.

 

Ein Rundgang durch das Grenzdurchgangslager Friedland und eine  Führung durch das entstehende Museum Friedland mit der Besichtigung der Nissenhütten (ein Film wurde dem Besuch mitgegeben) gehörten ebenfalls zum Programm und hinterließen bleibende Eindrücke. Die Gäste aus Tjumen beteiligten sich an der Kranzniederlegung vor der Friedlandglocke, auch ein gemeinsames Foto durfte nicht fehlen.

 

Die Gedenkveranstaltung wurde durch ein vielseitiges Kulturprogramm bei Kaffee und Kuchen bei der Caritasstelle des GDLs Friedland abgerundet. Es wurden zahlreiche Gespräche geführt, darunter auch ein Arbeitsgespräch zum weiteren Verlauf des für die Gäste aus Tjumen vorbereiteten Programms. Die Teilnehmer der russischen Delegation beteiligten sich sehr aktiv am anschließenden Kulturprogramm, sangen deutsche und russische Lieder zusammen mit den Chören der Landsmannschaft, tauschten Informationen über die weitere Zusammenarbeit aus. Die Gedenkfeier am 12.09.2015 im Grenzdurchgangslager Friedland hat die Seelen unserer Gäste aus Tjumen zutiefst berührt und bleibende Eindrücke hinterlassen.   

 

 

Dem Friedland-Besuch folgte am nächsten Tag, dem 13.09.2015, ein Ausflug in die Hansestadt Lüneburg, wo die Gäste aus Tjumen von der landsmannschaftlichen Ortsgruppe Lüneburg mit der Vorsitzenden, Frau Gertrud Sorich, herzlichst empfangen wurden. Im Rahmen dieses Ausfluges konnten die Teilnehmer der Delegation viel Interessantes aus der Geschichte und dem Alltag einer der ältesten deutscher Städte erfahren, sich ausführlich über die Aktivitäten der Ortsgruppe Lüneburg und über das Leben der Deutschen aus Russland informieren.

 

Der Besuch des Rathauses der Stadt Lüneburg mit der Führung durch den Mitarbeiter des Büros des Oberbürgermeisters und Mitglied der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Herrn Waldemar Goldnik, beindruckte die ganze Delegation aus Tjumen und bot den Gästen die Möglichkeit, die Geschichte, Architektur, Kultur und das Verwaltungssystem der Stadt Lüneburg kennen zu lernen.

 

Auch die Teilnahme der Gruppe aus Tjumen am Tag des offenen Denkmals in Lüneburg hinterließ unvergessliche Eindrücke, da die Gäste viel über die Geschichte,  Entwicklung, Kultur und das Alltagsleben der Deutschen in der Hansastadt Lüneburg in früheren Zeiten erfuhren. Dafür sorgte der Besuch im Alten Stadtarchiv des Rathauses, wo sich die Gäste aus Tjumen zum Thema „Handwerk und Archivieren“ am Informationsstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz informieren und die Präsentation buchbinderischer und kalligraphischer Handwerkskunst selbst erleben konnten.

 

Von großem Interesse für die russische Delegation wurde die Besichtigung der ALA Speicher-Lager für alte Baumaterialien und Marktstände. Dort konnten die Gäste Aufschlussreiches über die alte Baukunst und das alte Handwerk erfahren. Eine Begegnung mit einer Familie der Deutschen aus Russland (zufälligerweise aus Tjumen), die an der historischen Vorführung vor dem Speicher Gebäude teilnahm, vermittelte unseren Gästen schöne Eindrücke und bot die Möglichkeit, das Leben der Deutschen aus Russland in Lüneburg näher kennen zu lernen.

 

Am Nachmittag erfolgte ein gemeinsames Mittagessen in dem Krone-Bier-und Event-Haus Lüneburg, bei dem viele Gespräche über das Gesehene und Erlebte, das Alltagsleben der Deutschen in Deutschland und in Russland und über die Entwicklung der Partnerschaft zwischen unseren beiden Organisationen in Deutsch und Russisch geführt wurden. Im Anschluss wurde von der Ortsgruppe Lüneburg eine Besichtigung des Brauereimuseums für unsere Gäste angeboten. Dort konnten die Teilnehmer der Delegation die Kunst des Bierbrauens erkunden und viele Fotos zur Erinnerung machen.

 

Abgerundet wurde das Programm in Lüneburg durch die Besichtigung des alten Wasserturms der Stadt und der dort angebotenen Ausstellung „Die Wasser-Wasserturm“, die einen weiten Bogen vom historischen Ort der Lüneburger Wasserversorgung über die aktuelle, weltweite Situation bis zum eigenen Haushalt, was von unseren Gästen aus Tjumen mit großem Interesse verfolgt wurde. Auf der Ebene 2 im ersten Obergeschoss fand ein kurzes Arbeitsgespräch mit der Ortsgruppe Lüneburg zur möglichen Nutzung der Veranstaltungsräume im alten Wasserturm für die kulturelle Veranstaltungen der Landsmannschaft statt.  Die Besichtigung der Stadt Lüneburg bewegte die Gäste aus Tjumen und hinterließ viele bleibende Eindrücke.        

 

Eine der weiteren wichtigen Stationen der Projekttage mit unseren Partnern aus Tjumen war die Besichtigung der Stadt Osnabrück am 14.09.2015.

Die Delegation wurde von den Mitgliedern der Ortsgruppe Osnabrück der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland mit der Vorsitzenden Frieda Dercho aufs Herzlichste empfangen und durch die Stadt geführt. Einer der Höhepunkte des Programms war der Besuch des Friedenssaals im Rathaus des Westfälischen Friedens. Der Osnabrücker Ratsvorsitzende Josef Thöle (CDU) empfing die Gruppe im Friedenssaal, begrüßte alle Anwesenden und machte eine informative Führung mit dem Einblick in die wechselvolle und beindruckende Geschichte der Stadt Osnabrück und das Entstehen des Friedenssaals im Rathaus. Dank der jungen Dolmetscherin Anastasia, die aus Russland stammt und das einjähriges Praktikum im Rahmen eines Partnertschaftsprojektes zwischen Osnabrück und Twer im Rathaus macht, konnte die Führung in zwei Sprachen angeboten werden. Im Anschluss an der Besichtigung des Friedenssaals führte Anastasia die Gäste durch das Rathaus und zeigte das Modell der alten Stadt und den Saal der Partnerstädte der Stadt Osnabrück, deren Vielzahl die Gäste aus Tjumen tief beeindruckte und an die Partnerschaften der Stadt Tjumen erinnerte.

Vieles über die Geschichte, Architektur, Kultur und Alltag der Stadt Osnabrück haben die Teilnehmer der Delegation von Anastasia in einer aufregenden Führung durch die Stadt erfahren. Die Stadtsehenswürdigkeiten, darunter die Marienkirche, der Marktplatz, die Johanniskirche, das Kulturgeschichtliches Museum, der Dom St. Petrus, Bürgerbrunnen und das Tor zum Altstadt „Heger Tor“  ermöglichten unseren Gästen aus Tjumen ein Blick auf die Kunst, Geschichte und das wechselvolle Leben der Osnabrücker in früheren Zeiten zu werfen. Die Besichtigung der Altstadt bewegte die Teilnehmer der Delegation sehr  und hinterließ viele unvergessliche Eindrücke. Nach dem informativen Vormittag fand ein gemeinsames Mittagessen im chinesischen Restaurant „Tang“ statt. Vielfalt der Gerichte erstaunte unsere Gäste. In einem gemütlichen Ambiente bei schmackhaftem Essen wurden zahlreiche Freundschaftsgespräche durchgeführt und das weitere Programm des Tages besprochen. Dankend und voller bleibender Eindrücke verließ unsere Gruppe die Stadt Osnabrück und machte sich auf den Weg nach Wunstorf, um dort  das Leben und den Alltag eines Bauernhofs von verschiedenen Seiten zu erkunden.

 Nach dem kurzen Besuch des Bauernhofs in Wunstorf, zeigten wir den Teilnehmern der Delegation die herrliche Natur und die tolle Umgebung der Ortschaft Steinhunde. Die Naturlandschaft und der größte See des Nordwestdeutschlands das Steinhuder Meer beeindruckte unsere Gäste tiefst, auch die angeregte Gespräche und Unterhaltung in deutscher Sprache mit netten Menschen, die wir während des kurzen Ausflugs trafen, sorgten für gute Laune.

Zum Abschluss des Tages wurden die Gäste von der Landesvorsitzenden Frau Lilli Bischoff, den Mitgliedern der Ortsgruppe Barsinghausen und engagierten Ehrenamtlichen  in Barsinghausen bei der Landesvorsitzenden zu Hause empfangen. Dort  fand ein gemeinsames Abendessen statt. Alle Angekommenen führten Freundschaftsgespräche, diskutierten das Gesehene und Erlebte leidenschaftlich und reflektierten die Erlebnisse des vergangenen  Tages.  Um 22:00 Uhr verließen dankend die Gäste das Haus von Lilli  Bischoff und wurden zum Hotel in Hannover gebracht.    

 

 

Der Ausflugs-und Veranstaltungsreihe der Projekttage  schlossen  sich am 15.09.2015 die Besichtigung des Neuen Rathauses der Stadt  Hannover am frühen Vormittag und der Besuch des Niedersächsischen Landtages ein.

Das Neue Rathaus Hannover, das in der Reihe der namhaften Sehenswürdigkeiten steht,  begeisterte die Gäste aus Tjumen mit seiner prächtigen Architektur und Schönheit. Während der kleinen Führung, die von der Projektleiterin der Landesgruppe Niedersachsen Frau Nataliya Naumenko angeboten wurde, erfuhren die Teilnehmer der Delegation vieles über die Geschichte des Neuen Rathauses und der Stadt Hannover sowie über die Stadtverwaltung. Die Gäste haben die Stadtmodelle in der Rathaushalle entdeckt und sich über die Partnerstädte der niedersächsischen Hauptstadt ausführlich informiert. Der Höhepunkt des Besuchs des Neuen Rathauses war der Turmaufstieg und die Kuppelauffahrt im Bogenaufzug, nach der man den tollen Ausblich über die Stadt genießen konnte. Es wurden viele  Fotos gemacht und unvergessliche Eindrücke gesammelt. Die anschließende Besichtigung des faszinierenden Maschparks am Neuen Rathaus machte der Besuch des Rathauses Hannover zum Erlebnis.

 Auch ein etwa eineinhalbstündiger Besuch in Niedersächsischen Landtag um 11:00 Uhr hinterließ bleibende Eindrücke und war von großem Interesse für die Teilnehmer der Delegation aus Tjumen. Begrüßt wurden die Gäste, darunter auch Frau Cornelia Heine, die Vertreterin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, Bereich Europa, Kaukasus, Zentralasien - Programm für Nationale Minderheiten, durch die Landesvorsitzende  Frau Lilli Bischoff und den Vizepräsidenten des Niedersächsischen Landtages, Herrn Klaus-Peter Bachmann (SPD), der durch den Plenarsaal und das Landtagsgebäude führte. Der Vizepräsident des Landtages erzählte ausführlich über die Geschichte des Parlamentsgebäudes (Leineschlosses), die Arbeit des Landesparlaments, das Land Niedersachsen und Aufgabenverteilung zwischen Bund und Land, Stellung und Aufgaben des Niedersächsischen Landtages, die Fraktionen und das Plenum des Landtages. Es wurden die Flüchtlingspolitik und die aktuelle Lage der Spätaussiedler und Flüchtlinge im Land Niedersachsen erläutert. Nach der Besichtigung des Plenarsaals folgte ein Rundgang durch das Parlamentsgebäude. Die Gäste besuchten die Landtagsbibliothek und wurden über ihre Bestände informiert. Anschließend fand ein Besuch des Sitzungssaals der SPD-Landtagsfraktion und des Büros des Vizepräsidenten des Niedersächsischen Landtages statt. Herr Bachmann erwähnte die Schwerpunkte der Arbeit seines Büros und seine Interessen. Die Teilnehmer der Delegation stellten die Fragen an den Vizepräsidenten und führten kurze Gespräche.

Anschließend besuchten die Gäste die Geschäftsstelle der Landesgruppe Niedersachsen in Königswortherstraße 2, Hannover, wo sie von den Vertretern des Vorstands der Ortsgruppe Hannover, Frau Svetlana Judin, Frau Marianna Neumann und Frau Lilli Bernhardt, empfangen wurden. Der Bundesgeschäftsführer, Herr Ernst Strohmaier, berichtet über die Ziele der Partnerschaft. Frau Cornelia Heine informierte die Gäste über die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit und ihre Arbeitsfelder. Sie regte eine Diskussionsrunde zum Besuch der Delegation aus Tjumen in Hannover an. Die Teilnehmer der Veranstaltung führten ein Arbeitsgespräch und tauschten ihre Eindrücke aus. Die Gäste aus Tjumen reflektierten ihre Reise nach Deutschland und sprachen über der Entwicklung der Partnerschaft zwischen zwei Ländern und unseren Organisationen. Die Teilnehmer der russischen Delegation haben festgestellt, dass es viele neue Anreize für  ihre Arbeit in der Heimatregion entstanden. Die Gäste aus Tjumen hatten ein hohes Interesse an der Pflege der deutschen Kultur und Sprache und für sie waren die Projekttage eine Möglichkeit, die Grundkenntnisse der deutschen Sprache während ihres Aufenthaltes in Niedersachsen zu intensivieren und anschließend im Heimatland weiterzugeben. Es wurde die Möglichkeit besprochen, im Rahmen der Partnerschaft  zwischen das Land Niedersachsen und dem Gebiet Tjumen möglichst viele junge Leute aus beiden Ländern in die Arbeit der beiden Partnerorganisationen einzubeziehen. Anschließend  wurden die an der Durchführung der Projekte beteiligte Mitglieder der Landesgruppe Niedersachsen mit Pralinen und Souveniren aus Tjumen beschenkt. Natalia Matschuga, die Vorsitzende des „Gebietszentrums der Deutschen Kultur Tjumen“  betonte, dass der Besuch in Niedersachsen alle Teilnehmer der Delegation sehr bewegte und viele unvergessliche Eindrücke hinterließ.       

 

Am 16.09.2015 um 12:30 Uhr fand der Abflug der Delegation aus Tjumen statt.

 

 

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