Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Landesgruppe Niedersachsen e.V.
Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Landesgruppe Niedersachsen e.V. 

OG Osterode (Gegründet: 21.06.2015)

Der Vorstand (gewählt am 21.06.2015) setzt sich wie folgt zusammen:

 

  • Vorsitzender: Eugen Major
  • stv. Vorsitzende: Nelly Root
  • Kassenführung: Aurelia Ulrich
  • Schriftführung: Galina Malarenko 
  • Kulturarbeit: Swetlana Gauks 
  • Jugendarbeit: Ljudmila Bößiger
  • Ausnahmehilfe: Svetlana Wernigora
  • Kassenprüfer: Ludmilla Renner
                            Alwina Bertram

 

 

Weihnachten in der Ortsgruppe

 

"Kulturen verbinden und schaffen Freundschaften", unter diesem Motto stand der diesjährige Weihnachtsnachmittag der Kreisgruppe Osterode-Göttingen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland am 16. Dezember 2016. Der Einladung waren gut 80 Gäste gefolgt. Unter ihnen auch Politiker und Vertreter der Stadtverwaltung und des Landkreises: Karl-Heinz Hausmann, Mitglied des Niedersächsischen Landtages; Peter Wendtland, stellv. Bürgermeister der Stadt Osterode und der Pastor Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde, in deren Räumen die Veranstaltung stattfand. 

In seiner Begrüßungsrede betonte Eugen Major, Vorsitzender der Kreisgruppe Osterode-Göttingen: „Gerade wir Deutschen aus Russland haben gezeigt, dass echte Integration möglich ist! Aber Integration ist auch keine Einbahnstraße! Das haben unsere Eltern, aber auch unsere Generation gezeigt!“ 

Er hat nochmals erwähnt, welche große Bedeutung der Kultur als verbindende Brücke für einen erfolgreichen Integrationsprozess spielt. Bestes Beispiel dafür war u.a. auch der Chor der Kreisgruppe unter der Leitung von Svetlana Gauks, der Lieder aus der alten und der neuen Heimat der Deutschen aus Russland präsentierte. Dem Chor gelang es auch, auch die kleinen Talente an die erfahrenen Chorsänger heranzuführen und ihr Talent beim Singen, sowie bei Klavier- und Akkordeonspielen zu zeigen.

Musik verbindet nicht nur, sie schafft auch Freundschaften. Das erleben wir immer wieder. Dass auch Musik eine Brücke zwischen den unterschiedlichen Kulturen sein kann, soll heute an einem speziellen Beispiel deutlich werden: das haben die Künstler aus Kamerun und Weißrussland auch gezeigt.

Zu Ende der Veranstaltung bot sich den Gästen die Gelegenheit, sich mit der kleinen, dafür aber inspirierenden Bilderausstellung des Künstlers aus Kamerun bekannt zu machen.

 

Eugen Major, Vorsitzender der Ortsgruppe Osterode-Göttingen, begrüßte die Gäste der Weihnachtsfeier

"Kulturen verbinden und schaffen Freundschaften"

 

16.12.2016

 

"Kulturen verbinden und schaffen Freundschaften", unter diesem Motto stand der diesjährige Weihnachtsnachmittag der Kreisgruppe Osterode-Göttingen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR).

Der Einladung waren gut 80 Gäste gefolgt. Unter ihnen auch  Politiker und Vertreter der Stadtverwaltung und des Landkreises:  

Herr Hausmann -  Mitglied des Niedersächsischen Landtages, 

Herr Wendtland - stellvertretender Bürgermeister der Stadt Osterode , 

Herr Englisch - Pastor an der Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde,

 in deren Räumen die Veranstaltung stattgefunden hat. 

 

In seiner Begrüßungsrede betonte Eugen Major, Vorsitzender der Kreisgruppe Osterode-Göttingen:
 

„die Deutschen aus Russland beweisen beweisen, dass echte Integration möglich ist! Aber Integration ist auch keine Einbahnstraße! Das haben die Eltern, aber auch die heutige Generation gezeigt.

Es haben sich Menschen verschiedener Kulturen heute zusammengefunden, um deutlich zu machen, dass es auch Grund genug gibt, optimistisch in die Zukunft zu schauen“

 

 

Er hat nochmals erwähnt, welche große Bedeutung der Kultur als verbindende Brücke für einen erfolgreichen Integrationsprozess spielt. Bestes Beispiel dafür war u.a. auch der Chor der Kreisgruppe unter der Leitung von Svetlana Gauks, der Lieder aus der alten und der neuen Heimat der Deutschen aus Russland präsentiert hat und dem es gelang, schon die kleinen Talente an die erfahrenen Chorsänger heranzuführen, die einen großen Erfolg bei den  Teilnehmern des Nachmittags hatten und ihr Talent beim Singen, sowie Klavier/ und Akkordeonspielen gezeigt haben.

 

Musik verbindet nicht nur, sie schafft auch Freundschaften. Das erleben wir immer wieder. Dass auch Musik eine Brücke zwischen den unterschiedlichen Kulturen sein kann, soll heute an einem speziellen Beispiel deutlich werden: das haben die  Künstler aus Kamerun und Weißrussland auch gezeigt.

 

Am Rande der Veranstaltung bot sich den Gästen Gelegenheit, sich mit der kleinen, aber inspirierenden Bilderausstellung des Künstlers aus Kamerun bekannt zu machen.

 

 

 

19. April

„Die Menschen für die schwierige Geschichte der neuen Mitbürger sensibilisieren“ Wanderausstellung der Landsmannschaft in Osterode am Harz  

Anschaulich und informativ erläuterte der Projektleiter Jakob Fischer den Leitgedanken der landsmannschaftlichen Wanderausstellung: „Wurzeln schlagen und die Gesellschaft stärken“. Am 18. April 2016 fand im Rathaus Osterode am Harz (Niedersachsen) eine gut besuchte Eröffnung der Ausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“ statt. Seinen einführenden Vortrag ergänzte Fischer durch eine eindrucksvolle Power-Point-Präsentation und die Filmvorführung zum Thema „Geschichte und Kultur der Deutschen in Russland und ihre Integration in Deutschland“ auf Großleinwand.   

Zahlreiche Gäste aus Politik und Öffentlichkeit folgten der Einladung der Kreisgruppe Osterode-Göttingen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland zu der Veranstaltung. Die Kreisgruppe mit dem Vorsitzenden Eugen Major und derzeit 60 Mitgliedern gründete sich vor knapp einem Jahr und engagiert sich seitdem bei allen Landesaktivitäten der Landsmannschaft und vor Ort. So lag auch die musikalische Umrahmung der Veranstaltung in der Hand der örtlichen landsmannschaftlichen Gesangsgruppe (Leitung: Fr. Gauks). 

Zu den Ehrengästen der Ausstellungseröffnung gehörten unter anderen Klaus Becker, Bürgermeister der Stadt Osterode am Harz, CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne, Prof. Dr. Ludwig Theuvsen, CDU-Landratskandidat Göttingen und Osterode, Dipl.-Ing. Susanne Mackensen-Eder, CDU-Kreisvorsitzende  und stellv. Bezirksvorsitzende, Lilli Bischoff, Landesvorsitzende der Landsmannschaft Niedersachsen, sowie Gertrud Dempwolf, die 1994-1998 Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Aussiedlerbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion war.

Der Bürgermeister Klaus Becker betonte in seinem Grußwort, dass man aus den Fehlern, die bei der Zuwanderung der russlanddeutschen Spätaussiedler gemacht wurden, gelernt habe. Mit Blick auf die junge Kreisgruppe der Landsmannschaft in Osterode sicherte er Unterstützung zu und wünschte gute Zusammenarbeit.   

Auch die Landesvorsitzende Lilli Bischoff griff in ihrer Ansprache den Gedanken von den „Fehlern“ in Bezug auf die Integration ihrer Landsleute auf und sagte: „In den vergangenen Jahren hatten zahlreiche Russlanddeutsche unter vor allem der Nichtanerkennung der herkömmlichen Bildungsabschlüsse zu leiden. Viele verpassten dadurch den Einstieg in den erlernten Beruf und mussten beliebige Jobs annehmen, um die Familien durchzubringen.“ Zwar gebe es in den letzen Jahren Fortschritte in diesem Bereich, aber für viele war es bereits zu spät. 

Der Kreisgruppenvorsitzende Eugen Major, CDU-Kreisvorstandsmietglied und Landesvorstandsmitglied bei der LMDR Niedersachsen, bedankte sich in seiner Ansprache für die Unterstützung bei der Organisation der Wanderausstellung und dafür, dass die Stadt „über mehrere Jahre immer ein offenes Ohr für die Belange der russlanddeutschen Zuwanderer gehabt hat“. Er betonte aber auch, dass aufgrund der bürokratischen Hürden viele Spätaussiedler aus eigener Kraft und mit hoher Motivation große Anstrengungen unternehmen mussten, um in der neuen Heimat Fuß zu fassen. Die allermeisten haben es geschafft, dabei mussten viele einen einschneidenden gravierenden sozialen Abstieg in Kauf nehmen, um nicht von staatlicher Hilfe zu leben.   

„Diese Ausstellung hat zwei Ziele: Einmal sollen sich junge Menschen, die bereits hier geboren wurden, verstärkt mit der eigenen Historie vertraut machen; zum Zweiten aber soll sie dazu beitragen, die Menschen für die schwierige Geschichte der neuen Mitbürger zu sensibilisieren. Wir hoffen sehr, dass diese aufklärende Ausstellung besonders auch von Schulklassen und der Stadtbevölkerung besucht wird, um ein besseres Verständnis für die Aussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion zu fördern und zu erreichen.  Im Vordergrund steht bei uns eindeutig das Bekenntnis zur deutschen Kultur und zur deutschen Sprache als die zentralen Integrationskriterien für die nach vielen Generationen heimgekehrten Deutschen“, so Eugen Major. 

VadW

 

Pressemitteilung vom 27.11.2015 

Gelungener musikalisch-kultureller Abend zum Advent Kreisgruppe Osterode-Göttingen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in den Räumen der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit fand am Freitag Abend, 27. November, ein musikalischkultureller Abend der Kreisgruppe Osterode-Göttingen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland statt. In einer gemütlichen Atmosphäre in den Räumen der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde erklangen Lieder, z. B auch des bekannten russischen Fjodor Iwanowitsch Tjuttschew bis hin zu populären Liedern aus der alten und neuen Heimat. In seiner Begrüßungsansprache ging Eugen Major (Vorsitzender der Kreisgruppe Osterode-Göttingen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland) auch auf die Themen Integration und den damit verbundenen aktuellen Problemen ein: „Alle sprechen heute vom Problem der Integration. Was das heißt, und wie schwer das ist, das haben auch wir in der Praxis erfahren. Auch wir waren einmal Fremde – und sind inzwischen heimisch geworden. Vor allem, weil auch uns geholfen wurde – auf allen Ebenen. Wir haben verstanden, auf die Einheimischen zuzugehen. Und viele Einheimische waren am Anfang verständlicherweise auch skeptisch uns gegenüber, andere waren aufgeschlossen und haben uns unterstützt. Heute sind wir hier zu Hause, das ist unsere Heimat. Von unseren Kindern brauchen wir da gar nicht erst zu sprechen. Aufeinander zugehen und voneinander lernen, das ist allerdings nach meiner Erfahrung das Wichtigste. Auch wir in der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland sehen uns verpflichtet, diesen Menschen zu helfen und sie zu unterstützen. In diesem Sinne bedeutet dann das Wort „Advent“ nicht nur Ankunft, sondern auch Zukunft.“ Der Chor der Kreisgruppe unter der Leitung von Svetlana Gaucks und die sogenannten “Kleinen Nachwuchstalente“, also Kinder im Alter von ca. 11 bis 14 Jahren, begeisterte das Publikum und animierte zu heftigem Beifall und gemeinsamen Singen. Der geradezu leidenschaftliche Gesang der jugendlichen Sängerin Alexandra-Emilia Jurk, die eine Romanze nach einer Ausführung von Alexandra vortrug, versetzte das Publikum dann erneut in große Begeisterung. Der Einladung waren gut hundert Gäste aus Osterode und Umgebung gefolgt. Auch die Stellvertretende Bundesvorsitzende und Landesvorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Lilli Bischoff, war selbstverständlich anwesend und erfreut über die hohe Beteiligung. In ihrer Ansprache lobte Frau Bischoff die Kreisgruppe für ihren beispielhaften und herausragenden Beitrag im Rahmen der gelungenen Integrationsbemühungen sowie die erkennbare Verständigung mit der Bevölkerung. Eugen Major freute sich insbesondere darüber, dass nicht nur die Mitglieder der Landsmannschaft zu der Veranstaltung gekommen waren, sondern zu gut sechzig Prozent Mitbürger direkt aus der Bevölkerung, die Interesse an der gelungenen und hervorragend von den Mitgliedern organisierten Veranstaltung zeigten. Abschließend wünschte die gesamte Kreisgruppe Osterode-Göttingen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland allen eine schöne Adventszeit, ein friedliches und besinnliches Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 

Eugen Major
Vorsitzender der Kreisgruppe der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland.

 

Osteroder Initiative für bessere Integration und Verständnis füreinander

Landsmannschaft der Deutschen aus Russland gründet Ortskreisgruppe Harz 

 

Mit einem feierlichen Akt wurde am Wochenende die Ortskreisgruppe Harz der Landsmann-schaft der Deutschen aus Russland gegründet. Zu den Ehrengästen gehörte Lilli Bischoff, die auch die Leitung des offiziellen Teils der Gründungsversammlung übernommen hatte. Sie ist Landesvorsitzende der Niedersachsen-Gruppe (und Inhaberin des Bundesverdienstkreuz).

 

Zu den Zielen der Organisation gehört der Auf- und Ausbau eines Netzes von Multiplikatoren, um eine Verstärkung der Integrationsarbeit mit russlanddeutschen Spätaussiedlern zu fördern. Außerdem geht es der Landsmannschaft u.a. unter dem Motto „Mit-Wirken- junge Zuwanderer für ein Miteinander“ um ein Projekt zur Integration von Spätaussiedlern und Migranten aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt: für Neuzuwanderer, ob alt oder jung, sollen Prozesse gezielt initiiert, gesteuert und begleitet werden. Das betrifft neue Mitbürger und auch solche, die bereits heimisch geworden sind, aber durchaus noch Hilfen in ihrer neuen Heimat benötigen. Als Zielgruppen sollen erreicht werden:

Neu zugewanderte Migrantinnen und Migranten mit Bleiberecht,  Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler. Beratungen in Sachen Beruf, Schule usw. stehen darüber hinaus auch bereits länger in Deutschland lebenden Zuwanderern offen, zudem für deutsche Staatsangehörige, die nicht über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen und in besonderer Weise integrationsbedürftig sind.

 

Im Mittelpunkt der Osteroder Veranstaltung stand die Wahl eines Vorsitzenden für die neu gegründete Ortskreisgruppe Harz der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, der sich die Ortsverbände Goslar und Göttingen aschließen werden. Als Vorstandvorsitzender der Kreisgruppe wurde einstimmig Eugen Major (45 Jahre) gewählt, der sich schon seit langem als Multiplikator für Spätaussiedler aktiv ehrenamtlich engagiert.

 

Die würdige Atmosphäre der Veranstaltung wurde durch einen erst vor kurzem gegründeten Chor unter der Leitung von Frau Swetlana Gauks musikalisch umrahmt.

 

Zunächst will die Gruppe die Öffentlichkeit über Chancen und Möglichkeiten ihrer Aktivitäten aufklären. Und als eine erste Aktion ist eine Wanderausstellung geplant die über die 250 Jährige Geschichte der Deutschen in und aus Russland erzählt. Denn viele Spätaussiedler, die schon seit mehreren Jahren in Osterode und Umgebung leben und inzwischen in der Region beheimatet sind, möchten sich gern aktiv in die Gestaltung ihres Gemeinwesens einbringen, um auch mit ihrem kulturellen Erbe zur kultureller Vielfalt der Region beizutragen.

 

Weiteren Aktionen werden folgen, es wird rechtzeitig informiert. Zur Integration gehört natürlich das Miteinander der gesamten Bevölkerung. Darum kann Jedermann, der sich engagieren möchte und sich von dieser Idee angesteckt fühlt, sehr gern beteiligen.

 

 

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